Die Firma Scheibe Flugzeugbau entwickelte dieses Modell in den 50er Jahren nachdem im Nachkriegsdeutschland derSegelflug wieder erlaubt war. Trotz seiner nicht ganz einfachen Flugeigenschaften wurde der Spatz ein gern geflogenes Muster und fand zahlreiche Liebhaber in Europa. Insgesamt wurden von dem Spatz rund 650 Stück gebaut. Zum Spatzentreffen fanden sich dann auch zahlreiche Teilnehmer unter anderem aus Belgien, Schweiz und Österreich, Frankreich und den Niederlanden und vor allem aus Deutschland, die mit ihren Fliegern zum Teil schon Tage vorher angereist waren und auf dem Flugplatz campierten.
Im Vordergrund stand natürlich das Fliegen mit den historischen Flugzeugtypen aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen: Am Donnerstag, zu Beginn des Treffens, wurde die Startreihenfolge ausgespielt. Teilnehmer mussten ihre navigatorischen Fähigkeiten bei einem Geschicklichkeitsparcours mit Schubkarre und heißem Draht unter Beweis stellen. Am Freitag konnten die Teilnehmer dann nach Herzenslust mit ihren Flugzeugen fliegen. Der Samstag stand dann wieder ganz im Zeichen des Flugsports. Die Piloten mussten ihr fliegerisches Können bei einem Ziellande-Wettbewerb zeigen. Abgerundet wurde das Ganze durch die köstlichen Abendessen, auch wenn nicht jeder Teilnehmer von den schwäbischen Essgewohnheiten überzeugt werden konnte. Fotos: Uli Mildenberger
