Am Wochenende nutzten auch die Gerstetter Segelflieger die Gunst des Wetters, für schnelle Flüge und weite Strecken in der 2. Segelflugbundesliga. Dabei erkämpften sie 13 Punkte und Platz 8 in der Rundenwertung des 8. Rennens.
Schnellster war der Gerstetter Volker Thumm, im eigenen Discus 2b mit einer Schnittgeschwindigkeit von 110 km/h. Sein Flug führte ihn im rasanten Tempo von Gerstetten nach Winzeln, über Aalen bis nach Eisenach, wo sein Flug durch aufziehen von hoher Schichtbewölkung und damit dem Zusammenbrechen der Thermik vorzeitig endete. Thumm entschied sich daher frühzeitig für eine sichere Landung auf dem nahen - von Gerstetten aber 350km weit entfernten - Flugplatz.
Dietmar Halbauer und Jörg Bröckel lieferten zusammen im Hochleistungsdoppelsitzer Duo-Discus den zweitschnellsten Flug. Ihr Ziel war allerdings nicht der schnellste, sondern ein besonders weiter Flug. Die beiden Piloten flogen ein 733 km langes Dreieck wie aus dem Lehrbuch. Dabei ging es von Gerstetten, zur Wasserkuppe in der Röhn bis nach Lohberg an der Tschechischen Grenze und zurück. Trotz der langenStrecke konnten sie sich mit einer Geschwindigkeit von 102 km/h an Platz 2 der internen Wertung setzen.
Ralf-Eugen Wiedenmann holte sich mit einem etwas kleineren aber beachtlichen 525km weiten Dreieck und einem Schnitt von 96 km/h Platz 3. Seine Wenden lagen bei Albstadt, Rothenburg o.T. und Kelheim bei Regensburg.
Somit hatten die Piloten des FSV-Gerstetten nicht die schnellsten aber mit Sicherheit die schönsten Flüge im 8. Rennen. Der wettermäßige Spitzentag brachte ihnen 13 Punkte für das Vereinskonto – damit Platz 4 in der Tabelle. Überholt wurden sie lediglich durch die Sindelfinger Flieger, die nun mit 4 Punkten vor dem FSV liegen. Unverändert an der Spitze die Wörishofner, welche allerdings mit einem 15. Platz und damit nur einem Punkt ihr Polster zu den Dettingern um 16 Punkte schmälerten.
